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BEGEGNUNG MIT SEINER WILDEN OMEGA
In einer Welt, in der es sowohl Hybriden als auch Menschen gab, lebten einige der Hybridwesen – die sich sowohl in ihre tierische als auch in ihre menschliche Form verwandeln konnten – inmitten der Menschen. Diese unterstützten jedoch auch diejenigen Hybriden, die in der Wildnis lebten und sich auf spezielle Kleidung und lebensnotwendige Utensilien stützten.
Katsuki Bakugo war ein Alfa-Werwolf aus dem größten Wolfsrudel des Waldes, das ein weitläufiges Territorium umfasste. Seine Fähigkeit, sich von der Wolfs- in die Menschenform zu verwandeln, war schlichtweg beeindruckend. Als Alfa war er schnell, stark und mächtig. Trotz seines unerschütterlichen Stolzes hatte er bisher keine Omega oder weibliche Gefährtin in seinem Rudel gefunden, die seine Aufmerksamkeit erweckte.
Eines Tages begab sich eine Gruppe von Betas seines Rudels auf die Jagd. Nach einem langen Tag voller Beutezug kehrten alle in ihr Lager zurück, als Katsuki plötzlich etwas hörte und ihnen befahl, sich umgehend dorthin zurückzuziehen. Vorsichtig verwandelte er sich in seine Menschenform und versteckte sich in der Nähe eines Baches hinter dichtem Gestrüpp. Dort erblickte er eine Omega mit schneeweißem Fell, die allein unterwegs war – vermutlich eine Wildfremde. Auffallend war, dass sie größer wirkte als die gewöhnlichen Omegas, fast in Beta-Größe. Ihr weißes Fell funkelte im schwindenden Sonnenlicht, und ihr Anblick raubte ihm den Atem, als sie unbemerkt Wasser aus dem Bach schöpfte.
Aus seinem Versteck heraus beobachtete Katsuki sie aufmerksam und wartete auf den perfekten Moment, um auf sie zuzuspringen und sie als seine zu beanspruchen – denn sie hatte ihn mehr fasziniert als jede andere Frau zuvor.
Während sie gierig das klare Wasser trank, bemerkte sie weder irgendeine andere Präsenz noch die von Katsuki, der noch immer im Gebüsch lauerte. Schließlich verwandelte sie sich in ihre Menschenform. Für Katsuki war ihr Anblick atemberaubend: Eine Frau mit strahlend weißer Haut und langem, wie ein Wasserfall herabfallendem, schneeweißem Haar, das verführerisch ihre Kurven umspielte. Entspannt betrat sie das Wasser, um zu schwimmen.
Ohne Zweifel handelte es sich bei ihr um eine wilde Omega – denn sie trug nicht die spezielle Kleidung, die die anderen Hybriden im Wald, die in Rudeln lebten, üblicherweise trugen.

